Bobby – eine Bootstaufe und 13 Jahre Paddelkohltour

An einem Sonntag im Januar vor 13 Jahren saßen Friedhelm „Bobby“ Drewes und Jens Quade im Bootshaus zusammen und überlegten sich, die alljährliche Kohltour anders als bisher durchzuführen. Heraus kam dabei die Idee, eine Paddelkohltour zu veranstalten. In den vergangenen Jahren haben die beiden immer wieder neue Ziele gefunden und Touren geplant, nur Bobby war in diesem Jahr das erste Mal nicht mit uns unterwegs.

Die Bootstaufe:

 

Aber das Boot, das von der Spende anlässlich Friedhelms Trauerfeier im letzten Frühjahr erworben wurde, erhielt bei seiner Taufe vor dem Start der Paddelkohltour den Namen „Bobby“ und war dabei. Und Friedhelm begleitet uns Gedanken weiter.

Kurze Pause mit Keksen und Punsch auf der Aller zwischen Rethem und Verden kurz hinter Westen:

Wir waren mit 15 Paddlern unterwegs und haben anschließend mit gut 20 Essern köstlichen Kohl im „Kamin“ in Eitze genossen.

Vielen Dank für die immer wieder rege Teilnahme, ohne die es nur halb so viel Spaß machen würde!

Winterpaddeln und außergewöhnliche Naturerlebnisse bei Hochwasser im Winter

Paddeln ist für die Meisten eine Schönwetter- für Manche jedoch eine Ganzjahressportart, die allerdings gut vorbereitet sein will – besonders im Winter. Hierzu gehören neben dem Tragen von Kälteschutzkleidung und Schwimmwesten und dem Paddeln in der Gruppe unbedingt Sicherheitsschulungen in Kenter- und Wiedereinstiegslehrgängen sowie Ökoschulungen zur Einhaltung des Naturschutzes und der Befahrungsregeln.

Das Befahrungsverbot der Aller bei Hochwasser gilt für die Berufsschifffahrt, nicht jedoch für die Sportschifffahrt. Unerfahrenen und ungeschulten Paddlern ist von solchen Touren deswegen unbedingt abzuraten!

Das Paddeln bei Hochwasser ist gerade dann ein besonderes Naturerlebnis, wenn organisierte und erfahrene Kanuten mit Ortskenntnis in der Gruppe auf und neben den großen Wasserflächen z. B. überwinternde Wasservögel beobachten können. Unvergleichlich ist auch gerade im Winter die Stille der Natur auf dem Wasser, weil im Umfeld kaum Aktivitäten stattfinden.

Neben diesen seltenen Eindrücken sammeln die Wassersportler des WSV Verden nicht nur angeschwemmten Müll ein, sondern melden sichtbare Probleme den zuständigen Behörden.

Paddeln im Winter ist übrigens beliebter als gemeinhin bekannt, denn es finden viele offizielle Fahrten statt. Die Sportler des WSV Verden e. V. waren Anfang Dezember mit sieben Mitgliedern an der Rintelner Eisfahrt von Hameln bis Rinteln beteiligt, haben an der Celler Eisfahrt am 6. Januar teilgenommen und führen auch selbst organisierte Touren durch.

Am letzten Sonntag wurde dem tristem Januarwetter getrotzt und eine Tour auf der Ochtum vor den Toren Bremens unternommen. Hier gab es für ein paar Teilnehmer noch einen weißen Fleck auf der (Paddel-) Landkarte, der coloriert werden musste.

Die nächste Veranstaltung ist eine Paddeltour auf der Aller mit anschließendem Kohlessen.

Und schließlich folgt die vom WSV Verden alljährlich organisierte und vom DLRG unterstützte 39. Aller-Hochwasser-Rallye am letzten Sonnabend im März.

Der Nikolaus war da

Am 2. Advent kam der Nikolaus im Schneetreiben zu den Jüngsten des WSV

Einen großen, prall gefüllten Sack brachte er mit: Was mochte wohl darin sein?

Die Kinder staunten nicht schlecht, was der Nikolaus so alles über sie wusste, und der eine oder andere fragte sich wahrscheinlich insgeheim, ob der Nikolaus wohl auch für ihn etwas mitgebracht hatte…

Ja, das hat er!

Und er wird im nächsten Jahr wieder kommen, denn alle Kinder haben ihm etwas vorgetragen und für ihn gesungen.

Vize Landesmeistertitel im Kanuslalom

Am vergangenen Wochenende fand in Braunschweig das Finale zur Landesmeisterschaft im Kanuslalom statt. Durch konstant gute Ergebnisse bei allen 4 Wertungsläufen konnte sich Stefan Meyer in seiner Altersklasse den Vize Titel sichern.

In der Startgemeinschaft mit dem Lüneburger Verein konnte im Mannschaftsrennen ebenfalls der 2. Platz belegt werden.

Zum Saisonabschluss geht es in 2 Wochen zu den German Masters nach Zeitz.

Information zu der schifffahrtspolizeilichen Anordnung zur Verkehrsregelung auf der Mittelweser

Ab dem 18. August 2017 wird die Mittelweser für die Befahrung durch GMS (Großmotorschiffe) freigegeben. In diesem Rahmen treten für die Berufsschifffahrt erhebliche Änderungen für den Begegnungsverkehr in Kraft.

GMS sind dann auf der Weser zwischen Minden und Bremen bis 110 m Länge, 11,45 m Breite und 2,5 m Tiefgang zugelassen. Diese Schiffe lenken in den Kurven mit der Unterstützung von Bugstrahltriebwerken bis 700 PS! Daher bitte ausreichenden Abstand halten.
Wie hoch die Befahrungszahlen mit solchen Schiffen ausfallen werden, ist für die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) aktuell nicht abschätzbar.

Die offizielle Anordnung ist im Elwis der WSV abrufbar.

Für die Freizeitschifffahrt (bis 20 m Länge) wird es keine Änderungen geben. Es wird aber empfohlen, soweit vorhanden Sprechfunk und AIS einzuschalten.

  • Für muskelbetriebene Boote gibt es offiziell auch keine weiteren Einschränkungen, aber Empfehlungen:

    Bei der Begegnung mit solchen Schiffen, sollen wir möglichst immer die Innenkurve befahren. Besonders an folgenden Punkten:
    o   Nienburger Bogen, km 266 – km 267,5
    o   Eystruper Bogen, km 294,5 – km 295,5
    o   Horstedter Bogen, km 345,5 – km 346,5

    Des Weiteren sollen wir nicht vor den Schiffen das Fahrwasser kreuzen, da die Schiffführer nur eine eingeschränkte Sicht vor dem Bug haben.