Elbinsel Hanskalbsand

Der Ruf der Hanskalbsand vorauseilt ist eher zweifelhaft.  Massenhaft Zelte mit durstigen Bewohnern, die für ein Wochenende das Naturerlebnis suchen soll es dort geben. Aber ebenso feinen Sandstrand und vorbeiziehende Ozeanriesen.  Es ist an der Zeit, diesen Geschichten nachzugehen. hansk1hansk2

Von Buxtehude aus geht es mit dem Tidenstrom zunächst die Este abwärts. Wir durchpaddeln das Obstanbaugebiet Altes Land. Die Obstplantagen reichen dort direkt bis an die Este. Die Apfelbäume versprechen eine reiche Ernte, sie scheinen mehr Äpfel als Blätter zu haben. Die Rotsteinhäuser der Ortschaft Estebrügge stehen ebenfalls direkt an der Este. Kurz vor der Einfahrt in die Elbe passieren wir das alte Elbsperrwerk und die Hubbrücke. Auf der Elbe zeigt sich gleich Blankenese und weiter entfernt, der Hamburger Hafen. Wir paddeln auf der Südseite der zusammengewachsenen Inseln Schweinesand, Neßsand und Hanskalbsand entlang, umrunden die Westspitze von Hanskalbsand und sind fast am Ziel. Dort begrüßen uns hans4schon von weitem Friedrich und seine Mannschaft aus Rotenburg. Friedrich ist ein Fan von Hanskalbsand, er paddelt jedes Jahr dorthin. Sie scheinen heute auch die einzigen Bewohner der Insel zu sein. Wir werden wohl einen ruhigen Abend haben. Nachdem wir unsere Zelte aufgebaut haben, genießen wir den Anblick unseres Feuers und grillen. Die dicken Pötte lassen nicht lange auf sich warten. Containerschiffe mit 10000 TEU und die AIDA fahren vorbei.  Zwischendurch bietet Friedrich uns eine Führung durch die, an diesem Wochenende, unbewohnte Zeltsiedlung an. Alle Unterkünfte dort sind mit großer Sorgfalt aus selbstgeschlagenem Holz und Plastikplanen errichtet. Feuerstellen selbstgebaute Sitzmöbel und nach Robinsonart hansk3zusammengeflochtene Regale bieten dem Bewohner einen angenehmen Aufenthalt. Uns zieht es aber wieder an den Sandstand um Schiffe zu beobachten. Wir verschwinden früh in unsern Zelten, morgen müssen wir um 8:00 Uhr ablegen um mit dem auflaufendem Wasser zurück nach Buxtehude zu gelangen.
 

Neue Befahrungsregeln für Wümme/Oste, sowie deren Nebengewässer im LK Rotenburg

Seit dem 1. April gilt eine neue Befahrungsregeln für Wümme/Oste, sowie deren Nebengewässer im Landkreis Rotenburg.

Die Verordnung als PDF:
verordnung_zur_einschraenkung_des_gemeingebrauchs_an_fliessgewaessern

Online Pegel des NLWKN-Niedersachsen: http://www.pegelonline.nlwkn.niedersachsen.de/Start

Auszug der wichtigsten Daten, weitere Details sind dringend vor Fahrtantritt der Vorordnung direkt zu entnehmen:

Wümme ab Lauenbrück, Oste ab Heeslingen und Oste-Hamme-Kanal sind im LK-Rotenburg ganzjährig befahrbar, wenn folgende Pegel nicht unterschritten werden:
Wümme: 60 cm
Oste: 690 cm (60 cm)
Oste-Hamme-Kanal: 40 cm

  • Boote bis 6 m Länge und 1 m Breite, Kennzeichnung mit DKV Stander, Vereins- und Bootsname.
  • Nur zwischen 1 h nach Sonnenaufgang und 1 h vor Sonnenuntergang.

Nebengewässer von Oste und Wümme sind im LK-Rotenburg in der Zeit vom 16.07. -31.03. befahrbar, wenn folgende Pegel nicht unterschritten werden:
Wümme: 100 cm
Oste: 730 cm (100 cm)

  • Boote bis 4,5 m Länge und 1 m Breite, Kennzeichnung mit DKV Stander, Vereins- und Bootsname.
  • Mindestens ein Teilnehmer muß die Sicherheits- und Ökoschulung des DKV nachweisen können.
  • Die Befahrung muß 24 h vorher dem Landkreis Rotenburg per Mail angezeigt werden.
    wasserwandern(a)lk-row.de
  • Nur zwischen 1 h nach Sonnenaufgang und 1 h vor Sonnenuntergang.

Die Wieste ist aufgrund eines Naturschutzgebietes komplett gesperrt!