Die Hochwasserrallye fällt aus

Liebe Sportfreunde,

wie Ihr bereits wisst, breitet sich das Corona Virus immer schneller und weiter aus. Es gibt täglich neue behördliche Anweisungen, es wird nur eine Frage der Zeit sein wann auch Outdoorveranstaltungen betroffen sein werden. Die Hochwasserrallye zieht Teilnehmer aus fast allen Bundesländern und aus allen Altersgruppen an, womit die Gefahr einer weiteren Verbreitung zu groß ist.

Um Euch, aber auch alle freiwilligen Helfer zu schützen, haben wir uns entschlossen die Veranstaltung nicht durchzuführen. Wir hoffen auf Euer Verständnis für diesen Schritt

Stefan Meyer
Organsiationsleiter

Blocklandrunde am 19. Januar

Um 10:00 Uhr trafen sich Volker, Jens, Annette und Alex zum Booteladen und um kurz nach 11:00 Uhr waren wir bei gerade noch auflaufendem Wasser an der Schleuse Kuhsiel und starteten bei ruhigem Wetter unsere Runde gegen den Uhrzeigersinn auf der Wümme. Beim Umtragen zur Kleinen Wümme in Dammsiel legten wir eine kleine Pause ein, Volker schleuste uns ein paar Kilometer später die 10 cm , weil er es uns versprochen hatte, und am Ende des Kuhgrabens hatten wir nach gut drei Stunden unsere Runde gutgelaunt beendet. Ein feinerTag, an dem das Durchschnittsalter der Teilnehmer dank Alex‘ Teilnahme auf deutlich unter 50 Jahre gesenkt wurde!

Die "Eroberung der Lehrde"

Am 12. Januar machten sich Volker, Jens, Michel, Ralf und Annette auf den Weg, die Lehrde zu befahren. Wir starteten oberhalb von Lehringen und die Strecke bis Stemmen gestaltete sich recht einfach. Hier konnte man sich noch durchducken:

Hinter Stemmen wurde es bald schon spannender, denn stellenweise mussten wir uns richtig durchbeißen:

Aber Volker und Michel hatten in weiser Voraussicht das richtige Werkzeug dabei, denn an Aussteigen war eher nicht zu denken:

Lehringen bis zur Allermündung: 12 km, 3 Stunden | Aller bis Verden: 9 km, 1 Stunde

Schöne Fahrt und der Weg ist wieder für eine Weile frei!

Herbst-Arbeitsdienst

Bei schönstem Herbstwetter haben am 9.11.19 fast 30 Sportkameraden Bootshaus und Gelände hergerichtet. Kommt und schaut selber nach wie gepflegt alles wieder ist! Zu guter letzt haben uns Dagmar, Bolli und Rainer mit leckerem Essen und Getränken versorgt.
Alle Sparten waren tatkräftig vertreten: Jugend, Rennsport, Wandersport und die Motorbootfahrer!
Vielen Dank an alle helfenden Hände, ob jung oder alt!
Euer Bootshauswart

Italien – Venedig – Vogalonga

Immer wieder mal hatten wir von der Vogalonga gehört, dieser in den 70er Jahren gegründeten Veranstaltung, die aus Protest gegen zu viel Motorboote in Venedig und der Lagune entstand, und in diesem Jahr zum 45. Mal am Pfingstsonntag stattfand. Sie ist mittlerweile eine der größten Wassersportveranstaltungen der Welt mit rund 2000 muskelbetriebenen Booten und gut und gerne 8.500 Teilnehmern aller Nationen. Während ihrer Dauer ist die Strecke für alle motorbetriebenen Boote gesperrt!

Sechs Interessierte kamen schnell zusammen: Petra, Corvyn, Peer, Jens, Michel und Annette. Als erfahrene Vogalonga-Fahrerin war Elsbeth Grummich-Erdmann vom PKC so freundlich, uns zur Veranstaltung und auf dem Campingplatz anzumelden – und schon waren wir dabei.

Mittwoch vor Pfingsten starteten wir in den Abendstunden gen Süden, kamen am folgenden Mittag am Campingplatz Miramare in Punta Sabbioni an und wurden dort von den bereits angereisten Celler Kanuten herzlich begrüßt. Das Zelt war schnell aufgebaut, wir wurden mit den wichtigsten Informationen über den Platz und die Umgebung versorgt, kauften noch ein paar Lebensmittel ein und hatten den ersten von vier entspannten Abenden vor uns.

Blick über den Canal Grande

Freitag gehörte der touristischen Erkundung Venedigs und Sonnabend stand eine Paddeltour mit den Cellern nach Burano, der Insel der bunten Häuser, auf dem Programm. Hans kennt sich ziemlich gut aus und hat uns über Wege geführt, die wir nicht gefunden hätten.

Der Campingplatz auf dem Venedig gegenüberliegenden Lido wird hervorragend geführt und die Teilnahme an der Vogalonga ist erstklassig organisiert, inkl. mehrsprachigem Briefing am Vortag der Vogalonga, Ein- und Aussetzen der teilnehmenden Boote und Versorgung mit Getränken für alle Teilnehmer bei der Rückkehr.

Burano

Am Pfingstsonntag waren wir bereits gegen 08:00 Uhr in unseren Booten in Richtung Venedig unterwegs und warteten auf einer der vorgelagerten Inseln, dass die ersten Teilnehmer der Vogalonga auftauchen – den Massenstart am Markusplatz um 09:00 Uhr wollten wir uns ersparen. Und auf einmal waren wir mittendrin: Klassische venezianische Ruderboote und Gondeln, Ruderer aller Nationen, Drachenboote, Paddler… es gab so viel anzusehen und gleichzeitig waren wir Teil des Ganzen!

Streck der Vogalonga

Wo es ging, säumten Zuschauer die Ufer und Brücken und als wir dann nach gut 30 km über einen Seitenkanal in den Canal Grande einbogen, wurde wirklich jeder Teilnehmer mit Applaus und „Bravo“-Rufen empfangen und für seine Teilnahme gewürdigt. Das ist schon etwas ganz Besonderes. Wer rechnet damit, dass eine ältere Dame im 3. Stock ihres Wohnhauses am Fenster steht und eine Glocke zur Begrüßung schwingt oder dass beim Vorbeifahren an einem Boot der Organisatoren die Namen der Besatzungsmitglieder ausgerufen werden?

Diese großartige Veranstaltung hat bei uns einen bleibenden Eindruck hinterlassen: bunt, friedlich und gut gelaunt!

Wer mehr über die Vogalonga wissen möchte, wird hier fündig:

http://www.vogalonga.com/de/die-vogalonga/geshichte

https://www.vogalonga.eu/de

Und hier ist das offizielle Video zur Vogalonga 2019:

Bericht der Verdener-Aller-Zeitung vom 26.07.19 zur Vogalonga 2019

VAZ-Vogalonga