Müllsammelaktion am 07.03.2020

Müll in der Landschaft ist eines der intensiv diskutierten Themen unserer Tage. Trotz eines gut funktionierenden Müllentsorgungssystems wird auch in unserer Region immer wieder Müll nicht fachgerecht in der Natur abgelegt. Insbesondere Plastikverpackungen stellen eine Gefahr für das Ökosystem dar, da die Kunststoffe nicht abgebaut werden und damit über die Nahrung in den Nährstoffkreislauf der Tiere gelangen.

Flüsse wie die Aller sind bei der Müllverbreitung „hervorragende“ Transportwege. Um die Natur vor unserer Haustür zu schützen und zu erhalten, möchten der Wassersportverein Verden und der NABU daher eine gemeinsam angelegte Müllsammelaktion mit allen Nutzern und Interessenten an der Aller durchführen. Am 07. März 2020 in der Zeit von 9.30 bis 14.00 Uhr wollen wir mit möglichst vielen Vereinen die Aller auf dem Wasser und an Land vom Pumpwerk Drommelbeck bis zur Mündung vom Müll befreien. Selbstverständlich sind auch Nicht-Vereinsmitglieder herzlich willkommen. Auf witterungsgerechte Kleidung ist zu achten, mitzubringen sind Handschuhe und ggf. Greifer sowie Messer.

Nach getaner Arbeit erwartet die Teilnehmer eine Stärkung im Vereinsheim des WSV, bei der es Gelegenheit für einen Austausch über die Vereinsgrenzen hinaus gibt.

Unterstützt wird die Aktion vom Landkreis Verden, der Firma Oehlrich, dem Wassersportverein Verden und dem NABU Bundesverband, die die anfallenden Entsorgungs- und Verpflegungskosten übernehmen.

Zur Koordinierung der Veranstaltung laden wir die Vertreter der Vereine für den 18. Februar 2020 um 19.00 Uhr in das Vereinsheim des WSV, Am Dithmarsberg 1 in Verden, ein.

Über eine rege Beteiligung und kurze Rückmeldung würden wir uns sehr freuen!

Jens Quade, Wassersportverein Verden
Sylke Bischoff, NABU Bundesverband

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Sylke Bischoff
Referentin Aller-RenaturierungNABU
Bundesgeschäftsstelle
Charitéstraße 3
10117 Berlin

Herbst-Arbeitsdienst

Bei schönstem Herbstwetter haben am 9.11.19 fast 30 Sportkameraden Bootshaus und Gelände hergerichtet. Kommt und schaut selber nach wie gepflegt alles wieder ist! Zu guter letzt haben uns Dagmar, Bolli und Rainer mit leckerem Essen und Getränken versorgt.
Alle Sparten waren tatkräftig vertreten: Jugend, Rennsport, Wandersport und die Motorbootfahrer!
Vielen Dank an alle helfenden Hände, ob jung oder alt!
Euer Bootshauswart

Italien – Venedig – Vogalonga

Immer wieder mal hatten wir von der Vogalonga gehört, dieser in den 70er Jahren gegründeten Veranstaltung, die aus Protest gegen zu viel Motorboote in Venedig und der Lagune entstand, und in diesem Jahr zum 45. Mal am Pfingstsonntag stattfand. Sie ist mittlerweile eine der größten Wassersportveranstaltungen der Welt mit rund 2000 muskelbetriebenen Booten und gut und gerne 8.500 Teilnehmern aller Nationen. Während ihrer Dauer ist die Strecke für alle motorbetriebenen Boote gesperrt!

Sechs Interessierte kamen schnell zusammen: Petra, Corvyn, Peer, Jens, Michel und Annette. Als erfahrene Vogalonga-Fahrerin war Elsbeth Grummich-Erdmann vom PKC so freundlich, uns zur Veranstaltung und auf dem Campingplatz anzumelden – und schon waren wir dabei.

Mittwoch vor Pfingsten starteten wir in den Abendstunden gen Süden, kamen am folgenden Mittag am Campingplatz Miramare in Punta Sabbioni an und wurden dort von den bereits angereisten Celler Kanuten herzlich begrüßt. Das Zelt war schnell aufgebaut, wir wurden mit den wichtigsten Informationen über den Platz und die Umgebung versorgt, kauften noch ein paar Lebensmittel ein und hatten den ersten von vier entspannten Abenden vor uns.

Blick über den Canal Grande

Freitag gehörte der touristischen Erkundung Venedigs und Sonnabend stand eine Paddeltour mit den Cellern nach Burano, der Insel der bunten Häuser, auf dem Programm. Hans kennt sich ziemlich gut aus und hat uns über Wege geführt, die wir nicht gefunden hätten.

Der Campingplatz auf dem Venedig gegenüberliegenden Lido wird hervorragend geführt und die Teilnahme an der Vogalonga ist erstklassig organisiert, inkl. mehrsprachigem Briefing am Vortag der Vogalonga, Ein- und Aussetzen der teilnehmenden Boote und Versorgung mit Getränken für alle Teilnehmer bei der Rückkehr.

Burano

Am Pfingstsonntag waren wir bereits gegen 08:00 Uhr in unseren Booten in Richtung Venedig unterwegs und warteten auf einer der vorgelagerten Inseln, dass die ersten Teilnehmer der Vogalonga auftauchen – den Massenstart am Markusplatz um 09:00 Uhr wollten wir uns ersparen. Und auf einmal waren wir mittendrin: Klassische venezianische Ruderboote und Gondeln, Ruderer aller Nationen, Drachenboote, Paddler… es gab so viel anzusehen und gleichzeitig waren wir Teil des Ganzen!

Streck der Vogalonga

Wo es ging, säumten Zuschauer die Ufer und Brücken und als wir dann nach gut 30 km über einen Seitenkanal in den Canal Grande einbogen, wurde wirklich jeder Teilnehmer mit Applaus und „Bravo“-Rufen empfangen und für seine Teilnahme gewürdigt. Das ist schon etwas ganz Besonderes. Wer rechnet damit, dass eine ältere Dame im 3. Stock ihres Wohnhauses am Fenster steht und eine Glocke zur Begrüßung schwingt oder dass beim Vorbeifahren an einem Boot der Organisatoren die Namen der Besatzungsmitglieder ausgerufen werden?

Diese großartige Veranstaltung hat bei uns einen bleibenden Eindruck hinterlassen: bunt, friedlich und gut gelaunt!

Wer mehr über die Vogalonga wissen möchte, wird hier fündig:

http://www.vogalonga.com/de/die-vogalonga/geshichte

https://www.vogalonga.eu/de

Und hier ist das offizielle Video zur Vogalonga 2019:

Bericht der Verdener-Aller-Zeitung vom 26.07.19 zur Vogalonga 2019

VAZ-Vogalonga